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Studio Atelier Nord (example image)
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CC BY-SA 4.0
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(for privacy the photo is just a representative similar image of a farm yard look-a-like near the station of work)

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Reed, Farm, North Sea

Langfristige Zusammenarbeit für anspruchsvolle Theaterproduktion

Für das 3-stündige Mammut Monolog-Bühnenstück „MIRANDOT“ hat sich der Dramatiker, Autor und Regisseur Ugovsky-Strassburger (Sohn des Berliner Theaterleiters und Regisseurs Helmut Straßburger) mit der Maskenbildnerin und SFX-Künstlerin Jenny Wieland zusammengetan, um nicht nur an speziellen Props, Masken und Accessoires zu arbeiten, mit denen auf der Bühne jongliert wird, sondern auch für einen ungewöhnlichen Produktionsablauf, bei dem die SFX-Künstlerin eine führende Rolle in der Produktionsabteilung und in der Set und Aufnahmeleitung spielt und Teile der Arbeit eines Produzenten und Produktionsleiters übernimmt.

Das Stück, das schon vor ein paar Jahren kurz vor einer Inszenierung an einem Berliner Theater stand, wurde in den letzten Jahren während Corona zurück gestellt, da es für jeden Schauspieler der es bis dato versuchte eine unüberwindbare Herausforderung war, diese gewaltige und anstrengende Rolle drei Stunden lang auf der Bühne zu verkörpern. Viele interessierte Schauspieler haben es versucht und mussten letztendlich aufgegeben. Dieses sehr anspruchsvolle philosophische Theaterstück hat für Schauspieler großartige und tiefgehende charakterliche Passagen, die einen Schauspieler bei einer erfolgreichen Uraufführung sicherlich eine Stufe höher in den Schauspiel-Olymp bringen würde.

Über einen längeren Zeitraum hat der Regisseur und Autor des Stücks konzeptionell überlegt ob er es überhaupt auf eine Bühne bringen möchte und daraus entstand die Idee des Regisseurs, das Stück vielleicht wie einen Film, aber als Bühnenstück, mit Kamera aufzuzeichnen. In Koproduktion mit seiner Filmproduktionsfirma MAURSEGLER Film wurde ein bühnentechnisch angelegtes Filmproduktionskonzept drum herum gebaut, um das Theaterstück schließlich als theatralischen Kunstfilm zu drehen.

Ein besonderer Drehort wurde benötigt. Und in dem Jahr in dem global die Corona-Pandemie ausbrach, wurde es - kurz vor dem ersten Lockdown - gefunden. Auf einem abgelegenen riesigen historischen alten Bauernhof, mitten in der Natur, im Nirgendwo, nahe der Nordseeküste. Mit mehreren großen traditionellen reetgedeckten Landhäusern und einem Kutscherbahnhof mit 2 Stockwerke hohen Holzdecken, von Wald und einem Bachlauf umgeben, die zum Gelände gehören. Ein provisorisches Foto-/Filmstudio und ein Aufnahme- und Mastering-Studio wurden im Inneren eingerichtet, um alle Arbeitsschritte - von der Vorproduktion bis zu den Filmaufnahmen und den Aufnahmen von Theatermusik mit Orchester und Chor, sowie die Postproduktion von der Farbkorrektur bis zum Filmschnitt - alles im Haus zu haben. Das STUDIO ATELIER NORD wurde geboren...

Um Leerlaufzeiten zu vermeiden, wenn nicht am Theaterstück gearbeitet wurde, wurden die Studios zwischendurch für mehrere andere Projekte genutzt. So wurden Foley und Sounddesign für ein befreundetes Filmprojekt „Zur Blauen Blume“ (D: Urte Alfs, ausgestrahlt auf mehreren Filmfestivals) in diesem Studio entwickelt, abgemischt und gemastert und mehrere andere Foto- und Filmprojekte wurden in den letzten Jahren in den Studios bearbeitet, darunter mehrere Orchester-Filmmusikkompositionen, Filmschnitte für diverse Projekte sowie Jazz und Chanson Aufnahmen.

Auf Grund der Weite, der Vielzahl an Häusern und Gasthäusern und den Möglichkeiten auf solch einem alten Hof gibt es auch genügend Raum, Zeit und Ruhe für Werkstätten und Vorbereitungsbüroräume in denen Konzepte für Masken und SFX Elemente ausführlich entwickelt und ausgebaut werden können, während in anderen Häusern Schauspielerproben und Orchesteraufnahmen stattfinden. Noch nie hat es ein derart vollumfassendes Gelände für ein Projekt dieser Art gegeben.

(Aus Datenschutzgründen handelt es sich bei dem Foto lediglich um ein repräsentatives, ähnliches Bild eines Bauernhofs in der Nähe des Arbeitsortes.)

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Studio, Recording studio, Theater