Toyota

Die Toyota Motor Corporation ist ein japanischer multinationaler Automobilhersteller mit Hauptsitz in Toyota City, Aichi, Japan. Das Unternehmen wurde von Kiichiro Toyoda 1937 gegründet. Toyota ist der größte Automobilhersteller der Welt und produziert jährlich etwa 10 Millionen Fahrzeuge.
Das Unternehmen wurde ursprünglich als Abspaltung von Toyota Industries gegründet, einem Maschinenhersteller, der von Sakichi Toyoda, Kiichi's Vater, gegründet wurde. Beide Unternehmen sind heute Teil der Toyota-Gruppe, einem der größten Mischkonzerne der Welt. Noch als Abteilung von Toyota Industries entwickelte das Unternehmen 1934 sein erstes Produkt, den Typ-A-Motor, und 1936 seinen ersten Personenwagen, den Toyota AA.

Toyota hat seinen Unternehmenssitz im japanischen Toyota und ist laut der Forbes-Global-2000-Liste das zehntgrößte börsennotierte Unternehmen der Welt (Stand: 2022). Der Toyota-Konzern mit seinen 522 Tochterunternehmen hat insgesamt 372.817 Mitarbeiter (Stand: 2022) und produziert außer in den 12 japanischen Werken an 51 Standorten in 26 Staaten.

Die Geschichte von Toyota beginnt mit dem Erfinder Toyoda Sakichi, der 1924 die „automatisierte Webmaschine“ (Toyoda Automatic Loom) erfand und die Firma Toyota Industries Corporation gründete. Als Sakichi Toyoda bemerkte, dass Automobile immer größere Bedeutung gewannen, schickte er seinen Sohn Kiichirō Toyoda 1929 ins Vereinigte Königreich, um die Patentrechte an seiner automatisierten Webmaschine der britischen Firma Platt Brothers zu verkaufen und mit dem Erlös eine Automobilproduktion aufzubauen.

1934 wurde die erste Maschine produziert, die ab 1935 zur Produktion des ersten Automodells Toyota A1 und des GG Trucks diente. Am 28. August 1937 gründete Kiichirō Toyoda zusammen mit seinem Cousin Toyoda Eiji die Toyota Motor Corporation. Da toyoda wörtlich übersetzt „fruchtbare Reisfelder“ bedeutet, wurde für den Markennamen das d mit einem t ersetzt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg profitierte Toyota von der Allianz Japans mit den Vereinigten Staaten. Die US-amerikanische Automobilindustrie unterschätzte die asiatische Konkurrenz bis in die 1960er-Jahre. Doch bereits 1972 löste Toyota mit mehr als 1,5 Millionen verkauften Fahrzeugen Volkswagen als führende US-Importmarke ab, der Marktanteil betrug 14 Prozent.

Toyotas Erfolg auf dem Automarkt wird mehreren Prinzipien zugeschrieben, vor allem der ständigen Verbesserung (kai-zen) der organisatorischen Abläufe unter Mitwirkung der Belegschaft seit Ende der 1950er-Jahre, die zusammen als Toyota-Produktionssystem bezeichnet werden. Von 1967 bis 1982 war Eiji Toyoda Präsident des Konzerns, dessen zahlreiche Innovationen gelten als Schlüssel für Toyotas internationalen Erfolg.

2008 übernahm Toyota mit einem Absatz von 8,972 Millionen Fahrzeugen den Status des weltgrößten Automobilherstellers vor General Motors (GM). (Quelle Wikipedia)